Wer gerne zockt, dem wird das Pokerspiel regeltrecht im Blut liegen. Kein anderes Spiel verleiht dem Gambler lediglich durch den Einsatz von Mimik, Gestik und Artikulation so viel Macht, dass er das Geschehen bzw. den Ablauf des Spieles zu seinen Gunsten enden lassen kann.

Jeder will gewinnen, denn beim Pokern ist es üblich, dass um Geld gespielt wird. Speziell in Spielebanken, welche auch Casinos genannt werden, gehen zum Teil hohe Beträge über den Tisch. Aber gespielt wird nicht mit dem herkömmlichen Geld, sondern man kann und muss sein Guthaben in Spielgeld wechseln.

Dieses tritt in Form von sogenannten Jeton auf. Dieses Chips sind sehr hochwertig gestaltet und zielen darauf ab, dass der Gamer das Gefühl für das Geld verliert, um möglichst viel zu investieren. Spielgeld wirft sich nun einmal besser in die Tischmitte zum Pot als ein Geldschein und das ist nicht nur physikalisch gemeint.

Deswegen gilt als oberste Priorität, dass man einen kühlen und klaren Kopf beim Gambeln bewahrt. Nichts ist schlimmer als ein Spieler, der seinen Jetonhaufen bzw. dessen Schwund nicht mehr im Griff hat. Zusätzlichen zu den Chips gibt es noch die Plaques. Das sind meist rechteckige Täfelchen, die einen höheren Geldwert darstellen als die runden Chips. Jene sind jedoch nur in Europa gebräuchlich und werden im Ausland speziell in Amerika so gut wie gar nicht genutzt.

Hat man den Willen, den Tisch als Sieger zu verlassen, ist das sogenannte Bluffen unumgänglich. Hierbei handelt es sich um eine Verschleierungstaktik, um so den Gegner auf das Glatteis zu führen  und ihn sprichwörtlich auszuziehen. Ganz wichtig ist es dabei, dass man sich durch routinierte Gestiken nicht selbst ins Abseits manövriert. Es gilt also, sich nicht von Mitspielern lesen zu lassen. Dazu zählt eine augenscheinlich unkoordinierte Spielweise und der Fakt, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, bevor man angreift. So kann man den Pot schnell in unglaubliche Höhe treiben und gegenfalls ein oder mehrere Spieler vom Tisch nehmen. Diese Art der Vorgehensweise wird auch insgesamt als Pokerface bezeichnet.

Als Cheapleader (die Person mit dem meisten Geld) kann man ruhig aufatmen. Durch gekonntes Poker spielen bzw. geschickte  Spielzüge kann so auch der Gegner verunsichert und es kann eine Aufgabe erzwungen werden. Jedoch sollte man diese Taktik nicht zu weit treiben, denn schnell kann die Situation kippen und man wurde selbst vom Tisch gefegt.

Da die materiellen Komponenten mehr als dürftig sind, kann dieses Spiel jederzeit und überall gespielt werden. Einzige Voraussetzung ist ein Deck mit Spielkarten. Häufig tritt Poker auch in örtlichen Lokalen in Erscheinung, weil es sich allgegenwärtiger Beliebtheit erfreut.

Eine gute Alternative zum Pokertisch ist die Tastatur, denn das Pokerspiel ist bereits schon im Internet angekommen. Entsprechende Plattformen werden als Onlinecasinos bezeichnet und bieten die Möglichkeit, zu jeder Zeit an einem virtuellen Tisch Platz zu nehmen und mitzuspielen.